Eine visionäre Vorahnung (man nennt sie im 20. Jahrhundert Science Fiktion) ist uns durch den Film Spaceballs zuteil geworden. Der Kübel wird uns sogar nach einem 1/4 Jahrtausend als universelles Bodenmobil erhalten bleiben. (Unkraut vergeht nicht...)

So könnte ja dann ein Fahrbericht über diesen Kübel in 182 Jahren aussehen:
Übersetzt von Siegfried Meyer, vom Interplanetarischen (IGKS 12.5) ins Deutsche (Ende 20. Jahrhundert, alte Rechtschreibregeln, Zeichensatz DIN 66003)
Leider sind die Fahrzeugberichte von Bodenmobilen immer etwas kurz seit der Einführung der Standardisierung der Fahreigenschaften nach TÜV FV25643,65456, die das Fahrverhalten der dynamischen Richtungsänderungen, wie beim Bremsen, der Lenkung, der Federung etc. festlegen.
Nachdem die Softwareumsetzung der TÜV FV25643,65456 für Gravitationsgeneratorensteuerung der Firma Winzigweich Inc. endlich fehlerfrei* realisiert wurde, kann der Fahrer nicht nur die üblichen unterschiedlichen Fahreigenschaften, wie die eines historischen Formel-1 Rennwagens oder des ersten Mondfahrzeugs einstellen, sondern für dieses Bodenmobil wird das Extrapaket mit den Fahreigenschaften der historischen Kübelwagen 82, 166, und 181 optional angeboten.

Aber auch bei einem Auto das sehr wenig Extra-Optionen besitzt lässt sich einiges berichten, oder vielleicht gerade deswegen?
Der Energiegenerator, wird mit 4 Torus-lite Kernfusionskammern betrieben. Er hat sich schon lange in anderen Bodenmobilen des gleichen Konzerns als zuverlässiger Energielieferant bewährt.
Er wird mit "bleifreiem" Wasserstoff, H2, betrieben. Es ist also kein Tritium (schwerer Wasserstoff) nötig und entspricht somit der neuen Neutronenemissions-Verordnung. Diese verlangt allerdings alle zwei Sonnenumrundungszyklen eine Überprüfung.
Der geringe H2-Verbrauch wird durch ein Regen- und Kondenswasser-Sammelmodul abgedeckt. Es gibt aber auch das Sahara-Extra, bei dem eine 1 Literflasche angeschlossen wird, die für ca. ein 1/2 Jahr reicht.
Bei einer längeren Testfahrt hat sich eine leichte Überhitzung der 3. Torus-Lite Fusionskammer ergeben. Eine Nachfrage im Werk ergab eine knappe Antwort, dass es keinen Einfluss auf die Lebensdauer hat. Es konnte nicht geklärt werden, ob damit die Lebensdauer des Reaktors oder nur die des Fahrers gemeint war.
Die Geländewagen am Anfang der menschlichen automobilen Zivilisation hatten für eine gute Bodenhaftung den 4-Radantrieb. Damals schon setzte der Kübel Maßstäbe und baute auf den 2-Radantrieb. Durch den jetzigen 0-Radantrieb sind sie in ihrer Philosophie einen logischen Schritt weiter und bestechen durch beste Traktion unabhängig von Bodenbeschaffenheit, Steigung, Fußspitzengefühl für die Energiekoppelung (füher Kupplung genannt) etc.
Der Ausstattungsgrad ist Kübelmäßig gering. Er enthält weder Unterhaltungsgeräte zur akustischen wie optischen Stimulans. Es gibt auch keine Erweiterungsmodule zur Telekommunikation oder Navigation. Sogar das Modul zur Initiierung der Vergasung dehydrierter Pflanzenteile Zwecks psyschicher Stimulans fehlt. (Tipp: Für die Kettenraucher lässt sich auch die Hitze des Dekompriemierers an der Heliumpumpe zum Anzünden der Kippe nutzen, der direkt unter der Fahreramartur liegt)
Die überschüssige Energie wird wie schon zu der Geburtszeit des Kübels über Luftkühlung abtransportiert. Dadurch ergibt sich der praktische Nebeneffekt, dass di Neutronenemission durch die geringere Abschirmung des Generators solch eine Stärke hat, dass es zu einer leichten Erwärmung der Lebensformen auf Kohlenstoffbasis innerhalb des Bodenmobil kommt. Dadurch wird auch ein Warmluftgenerator gespart, der bei dieser luftigen Bauweise nur sehr ineffektiv die Insassen erwärmen würde.
Der luftige Fahrkomfort, der luftgekühlte Energiegenerator, und jetzt das luftige Schweben machen den Kübel zu einem preiswerten und zu jeden Anlass und Zweck brauchbaren Universal-Bodenmobil.
Das luftige Bodenmobil ist ein Lustgewinn für jeden luxusabweisenden Kaltduscher.